Digitale Abbilder des Maschinenparkes zur Optimierung der Auftragsabwicklung.
Branche & Kunde
Feinmechanische Lohnfertigung und Maschinenbau.
Ausgangslage
Seit der Corona-Pandemie hat sich das Verhalten bei der Auftragsvergabe deutlich verändert: Kunden bestellen zunehmend kleinere Losgrößen, dafür in höherer Frequenz, und erwarten gleichzeitig kürzere Durchlaufzeiten. Das Problem: Durch die manuelle Abwicklung dieser zahlreichen, kleineren Aufträge steigen Aufwand und Komplexität, was die Durchlaufzeiten verlängert.
Zielsetzung der Beratung
Die Idee besteht darin, den Maschinenpark virtuell abzubilden und mithilfe entsprechender Tools den Produktionsdurchsatz zu simulieren. Auf dieser Basis lässt sich die Fertigungsplanung deutlich effizienter gestalten. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der gesamte Prozess vom Auftragseingang bis zum Warenausgang weitgehend automatisiert abläuft.
Beratungsleistungen
In einem Workshop wurden die bestehenden manuellen Prozesse zunächst im Detail nachvollzogen und auf ihre Zweckmäßigkeit geprüft. Im Anschluss identifizierten wir gezielt den Digitalisierungsbedarf und erarbeiteten, welche Schritte bei der Prozessdigitalisierung Priorität haben sollten.
Technische Umsetzung
Eine mögliche Technologie besteht darin, Asset Administration Shells zu nutzen, um digitale Zwillinge des Maschinenparks zu erstellen.
Ergebnisse
Gemeinsam entwickelten wir aus der ursprünglichen Idee eine betriebswirtschaftliche Vision und leiteten daraus eine konkrete Digitalisierungsstrategie ab.
Lessons Learned
Der logische Ansatz, von der Idee über die Vision zu einer angepassten Unternehmensstrategie zu gelangen und daraus eine Digitalisierungsstrategie abzuleiten, verlief weitgehend problemlos. Bei den konkreten Digitalisierungsvorhaben stießen wir jedoch auf spürbaren Widerstand, insbesondere von Entscheidungsträgern, die argumentierten, dass die bisherigen Prozesse ja bisher eigentlich gut funktioniert hätten.
Nächste Schritte
Im Anschlussprojekt steht zunächst im Vordergrund, die Entscheidungsträger sowie alle Beteiligten und direkt Betroffenen von der Notwendigkeit der Digitalisierung zu überzeugen, um das Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen. Ist dies erreicht, kann in einem zweiten oder dritten Schritt eine „digitale Roadmap“ mit konkreten Maßnahmen entwickelt und diskutiert werden.
